Kirchensanierung

Kirche in Obereidisch

Mit diesem Beitrag möchten wir einen chronologischen Bericht über die Sanierungsarbeiten an unserer Kirche in Obereidisch geben.

Die Kirchenrenovierung ist jetzt im September 2011 abgeschlossen

Neue Kirchenorgel wird am 09.10.2011 in der Kirche erklingen.

Die Kirchenrenovierung gemeinsam abzuschließen – war das Ziel unserer Vorstandschaft – wir haben es geschafft!!! Das Kirchenschiff wieder seiner Bestimmung der Kirchengemeinde mit Pfarrer Kezdi Zoran  übergeben zu können, trafen sich folgende Vorstandsmitglieder Wolfgang Emrich 1. Vorstand, Klein Christian 2. Vorstand und Materialwart Martin Meier in Obereidisch. Es wurde wieder sehr fleißig und zügig gearbeitet, und einige Urlaubstage zum wiederholten male geopfert. Auch die mitgereisten Familienmitglieder waren sehr tatkräftig zu Gange. Allen machte die Arbeit sehr viel Spass, und diese Aktion zeigte wieder den tollen Zusammenhalt im Verein. Vielen Dank nochmals Für die geleistete Arbeit, wir freuen uns jetzt schon auf den gemeinsamen Gottesdienst mit Kirchenorgel – Einweihung am 09.10.2011. Zu diesem überregionalen einzigartigen Einweihungsgottesdienst werden wir vom Verein mit einer Delegation von 10 Vereinsmitglieder in Obereidisch anwesend sein. Es können hierzu noch intressierten Person mitreisen.

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Sanierung der Wasserschäden an den Kirchenmauer – Juli 2011

Die gesamte Vorstandschaft hat über einen Zeitraum von über 8 Monaten ein Konzept erarbeitet, um die Wasserschäden an den Kirchenmauern beseitigen zu können. Hierzu haben wir uns für das Fa. Remmers System entschlossen, und die dafür benötigten Baustoffe von Löningen (nahe Osnabrück)mit dem LKW direkt vor die Obereidischer Kirchentür liefern lassen. Die ca. 4 Tonnen Baumaterial haben unsere Gemeindemitglieder von Obereidisch per Hand in die Kirche getragen und dort trocken gelagert. Eigens für die Verarbeitung war 1. Vorstand Wolfgang Emrich angereist, um die Baufirma das Verfahren und die Verarbeitung zu schulen und zu überwachen. Nach seiner Abreise wurde das vom Reener Architekt Klaus Birthler gemeinsam mit Pfarrer Zey übernommen.

Bereits 2005 hat die HOG Obereidisch begonnen die Kirche von Grund auf zu renovieren. Das Kirchendach wurde erneuert und der Dachstuhl teilweise ersetzt. Die Fenster wurden ebenfalls ausgetauscht und die Kirche erhielt einen neuen Verputz im Innen- und Außenbereich. Das Umfeld der Kirche wurde ebenfalls bearbeitet, Bäume geschnitten und gefällt. Doch die Wasserschäden, die sich seit Jahrhunderten im Fundament der Kirche gebildet hatten, konnten letztlich nur durch ein spezielles Konzept, das mit dem Architekten Klaus Birthler aus Sächsisch Regen (Siebenbürgen) ausgearbeitet wurde, beseitigt werden. Hier kam Spezialmaterial der Firma Remmers zum Einsatz, damit eine erneute Feuchtigkeitsbildung verhindert wird. Die Lieferung erfolgte direkt vom Werk aus Deutschland und wurde an der Baustelle angeliefert. Um den Termin für die Einweihung der Orgel nicht zu gefährden, legte selbst die Vorstandschaft in der Urlaubszeit selbst Hand an. Außen- und Innenmauern wurden wiederum verputzt und gestrichen nachdem ungefähr 650 Bohrlöcher für die Feuchtigkeitssperre wieder verschlossen waren.

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Renovierungsarbeiten nach Wasserschäden am Kirchengebäude im Juni 2010

Der erste Vorstand Wolfgang Emrich leitete die Renovierungsarbeiten nach dem plötzlichen Wassereintritt. Somit wurden auch die Schäden am Putz mit ausgebessert. Leider kann die neue Drainage erst nächstes Jahr fertiggestellt werden. Die Vorbereitungen laufen bereits.

 

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2007

Die Kirchengemeinde Obereidisch weihte Kirche neu ein.

Mit einem feierlichen Akt weihte Pfarrer Laszlo Kezdi am Sonntag den 01.06.2007 die renovierte Kirche der evangelischen Kirchengemeinde in Obereidisch (im Reener Ländchen) ein. An diesem Tag gab es zwei große Dinge Gott zu danken und zu loben. Einweihung der Kirche und Erhaltung des Gotteshauses als ein Denkmal und die Einführung von 3 Konfirmandinnen als neue Mitglieder in die Kirchengemeinde. Dies ist ein ganz besonderer Anlass, stellte Pfarrer Kezdi in seiner Predigt fest, denn „Gemeinde ohne Kirche kann es kaum geben und Kirche ohne Gemeinde auch nicht“. Eine Abordnung von 7 Mitgliedern des Vereins „die Obereidischer“, unter der Führung des 1. Vorstandes Wolfgang Emrich, waren ebenfalls erschienen.

Mit der Renovierung der Kirche wurde ein erster Schritt in eine Richtung getan um die Wurzeln der obereidischen Geschichte und Kultur zu erhalten. Der Grund für diese Renovierung war ein Besuch von Mitgliedern des Vereins „die Obereidischer“ im Herbst 2006. Im Vorfeld bilateraler Verhandlungen für eine Partnerschaft besuchte eine Abordnung des Vereins „die Obereidischer“, gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Wersal den Ort Obereidisch und in diesem Rahmen auch die Kirche. Der Anblick, der sich den Besuchern bot war erschreckend. Das Dach der Kirche war undicht, Schimmel und Nässe hatten sich im Mauerwerk breit gemacht und zu guter letzt fiel auch noch ein Teil der Decke im Altarraum herab. Spontan entschlossen sich die Mitglieder der Abordnung, dass rasches Handeln notwendig sei, um den weiteren Verfall dieses Kulturdenkmals aus dem 16. JH. Für die Gemeinde zu erhalten. In nachfolgenden Monaten startete der Verein „die Obereidischer“ unter der Federführung des 1. Vorstandes Wolfgang Emrich intensive Aktionen um Geld für die Renovierung der Kirche bei Mitgliedern und Gönnern einzusammeln. Und die Aktionen hatten Erfolg. Es kamen Spenden aus Österreich, Canada, Amerika und der Schweiz, von alten und jungen Obereidischern und auch von Spendern, die bereits an der Studienfahrt 2005 teilgenommen hatten. Durch zusätzliche Aktionen, die der Verein veranstaltete konnten dann die letzten fehlenden Geldmittel für die Renovierung eingespielt werden. Dann ging es in großer Eile an die Realisierung der Baumaßnahme, denn der Winter stand vor der Tür. In kürzester Zeit wurde das Dach neu gedeckt, die Fenster der Kirche erneuert, der Innenputz saniert und eine neuer Anstrich im Innen- und Außenbereich angebracht. Nach nur knapp 10 Monaten nach dem letzten Besuch waren dann die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Dies alles  war nur möglich durch die tatkräftige und nachhaltige Hilfe und den starken persönlichen Einsatz von Pfarrer Laszlo Kezdi und seiner tatkräftigen Kuratorin Fr. Lassel Gerda. Sie sorgten dafür, dass die Arbeiten vor Ort ordentlich, fachgerecht und zuverlässig ausgeführt wurden. Zugleich halfen die Mitglieder der Kirchengemeinde bei der Trockenlegung des Mauerwerks. Nur durch diese gemeinsame Aktion war es möglich diesen Traum in so kurzer Zeit zu verwirklichen. Damit wurde ein Teilprojekt saniert. Als nächstes Ziel des Vereins steht die Renovierung des Kirchturms auf dem Plan. Dies wird jedoch eine weit schwierigere Aufgabe sein. Die Spuren des Krieges, Einschläge von Gewehrkugeln und der Zahn der Zeit haben die Bausubstanz stark in Mitleidenschaft gezogen. Damit auch der zweite Teil des Projektes realisiert werden kann, werden noch viele Sammlungen notwendig sein. Wir hoffen jedoch, dass es uns mit Hilfe von Spenden und mit viel Enthusiasmus gelingen wird auch dieses Vorhaben zu realisieren um damit ein reales Stück obereidischer Geschichte und Kultur zur erhalten. Der Verein möchte sich hiermit nochmals bei allen ganz herzlich bedanken, die tatkräftig bei dieser Aufgabe mitgeholfen haben.

So wunderschön ist die neue Kirche geworden, 10 Monate nach dem letzten Besuch der Delegation des „Verein die Obereidischer“

 

 

Bilder vom Juni 2007 –  Kircheneinweihung mit Konfirmation

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Bilder vom Mai 2007             Fenster – und Fassadenputz erneuern

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Bilder vom November 2006 Dachrenovierung

Um mehr zu erfahren diese [file=Kirchenrenovierung_Information_zu_Obereidisch.pdf]

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Studienfahrt 2008

Studienfahrt wieder ein voller Erfolg

Nach drei Jahren veranstaltete der Verein der Obereidischer wieder eine 9-tägige Studienfahrt nach Siebenbürgen. 40 Teilnehmer aus USA, Kanada, Österreich und Deutschland machten auch diesmal den weiten Weg „nach Hause“. Als Ziele auf dem Weg nach Obereidisch wurden Budapest, Hermannstadt (Sibiu) und Schäßburg angesteuert. Die Reisegruppe hielt sich dann drei Tage in Obereidisch auf. Diese Tage waren ausgefüllt mit einem reichhaltigen Programm. Die evangelische Kirchengemeinde bewirtete die Besucher mit einem reichhaltigen Abendessen. Dazu spielten die Welauer Zigeuner. Bürgermeister Wersal war ebenfalls angereist um mit seinem Amtskollegen Cornea ……. Die Partnerschaft Hemhofen – Obereidisch zu vertiefen und das deutsche Ortschild in Obereidisch anzubringen. In der neu renovierten Kirche hielt der obereidische Pfarrer Zóran Kézdi vor vollem Haus einen Gottessdienst mit Abendmahl.

Die erste Etappe der Reise ging über Wien nach Budapest, wo man übernachtete. Am 2. Tag fuhr der Bus über Arad nach Hermannstadt. Der nächste Tag begann mit einer Stadtführung. In einer zweistündigen Führung erfuhren die Teilnehmer die Gesichte von Hermannstadt. Sie gewannen einen tiefen Einblick in die historische Entwicklung der Ober- und Unterstadt, der Stadtmauer  und ihren Zunfttürmen und über den Bildungshunger der wenigen deutschsprachigen und rumänischen Schüler. Als Weltkulturstadt hat Hermannstadt vieles zu bieten, Kirchen; Museen, Philharmonie und auch ein deutschsprachiges Gymnasium, an dem 95% der Schüler rumänischer Abstammung sind und deutsch lernen. Die prachtvollen Einkaufsstraßen, Cafes und Restaurants laden zum verweilen ein. Im Anschluss daran fuhr die Gruppe weiter nach Schäßburg. Nach einem kurzen Aufenthalt hier ging es dann weiter nach Neumarkt (Tirgu-Mures). Dies war für die nächsten vier Tage der Ausgangspunkt für alle folgenden Aktivitäten.

Am Freitag erreichte die Gruppe das eigentliche Ziel ihrer Reise, Obereidisch. Sie wurden schon sehnsüchtig erwartet. Die Frauen der evangelischen Kirchengemeinde hatten den alten Saal der Kirchengemeinde geschmückt und hergerichtet um die Gäste zu empfangen. Nach dem Mittagessen, das liebevoll von dem Team der Pension Marianne aus Niedereidisch kulinarisch aufgetischt wurde, begrüßten wir den Bürgermeister Wersal aus Hemhofen. In seiner Begrüßungsansprache unterstrich er nochmals die Verbundenheit zwischen Hemhofen und Obereidisch. Er würdigte ebenfalls die enorme Leistung, die hier in den letzten Jahren sowohl von dem Verein als auch von den Bürgen erbracht wurde. Sein Amtskollege …….. hieß seinen Gast herzlich willkommen und unterstrich die Verbundenheit beider Gemeinden. Anschließend wurde die Verbindung durch das Anbringen des Ortsschildes in deutscher Sprache dokumentiert. Erster Vorsitzender Wolfgang Emrich hatte in Eigeninitiative die beiden Schilder gestaltet und fertigen lassen. Beide Bürgermeister beteiligten sich beim Anbringen der Schilder tatkräftig. Am Abend ging es dann zum gemütlichen Teil über. Nach dem gemeinsamen Abendessen spielten die Welauer Zigeuner zum Tanz auf. Bis in die späten Stunden wurde der raue Betonboden von den Tanzschuhen strapaziert. Der absolute Höhepunkt der Reise war für alle der Sonntag. Pfarrer Zóran Kézdi hielt in der neu renovierten Kirche einen Gottesdienst mit Abendmahl ab. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige Kirchgänger mussten sich sogar mit Stehplätzen begnügen. An diesem Sonntag fand auch der traditionelle Jahrmarkt in der Nachbargemeinde Wetsch (Brankovenesti) statt.

Als der Busfahrer Günter Leprich, der ebenfalls aus Obereidisch stammt, mit dem Reisebus Obereidisch langsam verließ, läuteten vom baufälligen Kirchenturm die Glocken zum Abschied. Etliche Reisende zogen das Taschentuch voller Wehmut und warfen einen letzten Blick zurück auf die „alte Heimatgemeinde“. Am nächsten Tag ging es weiter mit einem Aufenthalt und Stadtbesichtigung in Budapest. Der nächste Tag führte uns dann nach Hause. Erster Vorsitzender Wolfgang Emrich verabschiedete alle Reisenden aus Nah und Fern, bedanke sich für den reibungslosen Ablauf und wies gleichzeitig auf das nächste Obereidischer Treffen am 04.07.09 in Hemhofen hin. Ganz besonders bedanke er sich nochmals bei der Reiseleitung Herrn Günter Leprich für die gute Organisation.

 

 

Obereidischer Treffen

Obereidischer Treffen 2009

Im Jahr 2004 begannen die Kontakte zwischen Hemhofen und der heute rumänischen Gemeinde. Höhe­punkt des kulturellen Brückenschlags war nun die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden am Samstag beim Obereidischer Heimattreffen in der Mehrzweckhalle. 16 Obereidischer, darunter fünf Jugendliche, waren in Hemho­fen zu Gast.

Es ist der Kontakt der Enkelgeneration wie Hemhofens Bürgermeister Joachim Wersal (FW) in seinem Grußwort betonte. In den 50-er Jahren, als etliche Familien aus Obereidisch auch in Mittelfranken ei­ne neue Heimat fanden, waren die Aufga­ben des sich beruflich wie familiären Einnehtens im Vordergrund gestanden. Zu­dem seien die Hindernisse durch die Spaltung Europas in Ost und West zu hoch gewesen, um Besuche zu erlauben.Den Auftakt der Kontakte bildete, so Wolfgang Emrich, der Vorsitzende des Vereins die Obereidischer das Heimattreffen 2004. Mehrere Studienreisen unter seiner Führung folg­ten. Beim Besuch 2006 stellte man fest, dass die Dorfkirche am verfallen war. Spontan entschloss sich der Verein für die Renovierung der Kirche. 20 000 Euro an Spenden wurden in elf Monaten gesammelt. Die Einweihung der Kirche erfolgte 2007 durch Pfarrer Laslo Kezdi.

Landrat Eberhard Irlinger, der selbst als Student Siebenbürgen kennen gelernt hat. hat „mit Freude die Entwick­lung der Partnerschaft beobachtet“. Vor allem die Verbindung der Jugend. Für die Jugendarbeit in Obereidisch überreichte er deswegen ein Geldgeschenk an den stellvertretenden Bürgermeister Mihai Petruz. Der wird die von Irlinger und Wersal Unterzeichneten Urkunden mit nach Hause nehmen, damit sie der erste Bürgermeister Emanoil Cornea gegenzeichnet. Ein Exemplar kommt dann nach Hemhofen zurück. Ein Eindruck von der Kultur Sieben­bürgens war durch die reich bestickte Tracht zu gewinnen. Selbst die Hemden der Männer tragen breite Borten aus schwarzen Kreuzstichmustern.

Das ru­mänische Gastgeschenk, eine traditionelle Keramikvase. symbolisiert nach 2. Bürgermeister Mihai Petruz die 5000-jährige Besiedlung der Region, die kürzlich durch deutsche und rumäni­sche Archäologen nachgewiesen wurde. Die Kultur und das Zusammenleben ver­schiedener Ethnien in Siebenbürgen spie­gelten sich auch im evangelischen Gottes­dienst wider. Pfarrer Zoran Kezdi ist der Herkunft nach Siebenbürger Ungar, stu­dierte in München und hält in Obereidisch Gottesdienste in deutscher Sprache.

 

 

 

Obereidischer Treffen 2004

Zum Obereidischer – Treffen, das vom 29.05.2004 – 31.05.2004 stattfand, kamen mehr als 200 Gäste und ehemalige Bewohner aus Obereidisch. Sie leben heute verstreut in allen Himmelsrichtungen, wie z.B. in anderen Bundesländer in Deutschland, sowie Österreich, Schweiz, Rumänien, Kanada und Amerika.

Es war ein sehr gelungenes Fest, so dass beim Abschied Tränen flossen. Das nächste Treffen in Hemhofen / Zeckern beschloß man 2009 zu veranstalten

 

Dorffest 2017

Besuch aus Obereidisch

Auch in diesem Jahr wurde das Dorffest für „Die Obereidischer“ wieder ein voller Erfolg. Bürgermeister Ludwig Nagel hatte seinen Kollegen Lucian Feier aus der Partnergemeinde Obereidisch/Niedereidisch dazu eingeladen. Vorstand Richard Emrich begrüßte Lucian Feier, den Bürgermeister der Partnergemeinde Obereidisch auf dem Stand. Mit ihm zusammen erschien ebenfalls MdB Stefan Müller und die Bezirksrätin Frau Ute Salzner.

Bereits am Samstag hatten zahlreiche Helfer den großen Stand für den Verein aufgebaut. Es ging alles reibungslos von Statten und die Damen konnten dann am Nachmittag die Dekoration und die Utensilien für den Sonntag herrichten. So wurde am Sonntag dann in mehreren Schichten die rege Nachfrage nach den heißbegehrten Langos mit den verschiedenen Füllungen befriedigt. Neben dem leiblichen Wohl hatten wir diesmal auch ein Angebot für Kinder im Programm. Mit künstlerischer Hand zauberte Cica Emrich wundervolle Figuren, Tatoos, Sterne und Bilder auf Gesichter und Arme der Kinder. Die Begeisterung dafür konnte man noch lange in den stolzen und glücklichen Gesichtern der Kinder sehen.

Der Rundgang durch die zahlreichen Anbieter des Dorffestes war für die Delegation ein besonderes Ereignis. Am Stand der „Obereidischer“ gab es dann Langos und die Frauen und Männer zeigten sich in der damals landesüblichen Tracht. Gemeinsam mit Bürgermeister Nagel, dem Bundestagsabgeordneten Stefan Müller,  Bezirksrätin Ute Salzner und Lucian Feier präsentierten sich die Damen in einem Gruppenbild zur Erinnerung an das Dorffest 2017. Gleichzeitig nutzten die Besucher die Möglichkeit, Erinnerungen mit jungen und alten Bekannten aus Obereidisch auszutauschen.

Im Rahmen einer kleinen Feier trug sich Bürgermeister Lucian Feier am Montag dann in das Goldene Buch der Gemeinde im Rathaus ein. Bürgermeister Ludwig Nagel und sein Gast unterstrichen die Partnerschaft und Absicht die gute Beziehung der Gemeinden weiterhin zu pflegen. In einem Rundgang durch die Gemeinde informierte sich Lucian Feier über die zahlreichen Einrichtungen der Gemeinde und nahm viele neuen Ideen mit nach Hause. Zum Abschied überreichte Vorstand Richard Emrich Bürgermeister Feier das Gruppenbild mit Damen als Erinnerung an dieses Fest.

 

 

Dorffest 2015

Dorfest 2015

Wieder ein voller Erfolg für unseren Verein.

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Das Langos – Team von Maria Emrich und Waltraud Schuster in
voller Aktion: v.l.n.r: Meier Elsa, Klein Dana, Emrich Angelika, Schuster Waltraud, Emrich Maria und im Hintergrund Helga Schuster.

Dorffest 2013

Langos wieder ein kulinarischer Erfolg

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 21. Juli 2013 das 9. Dorffest statt, auf dem sich die Vereine der Gemeinde präsentieren konnten. Auch diesmal waren die Mitglieder des Vereins „Die Obereidischer“ wieder sehr aktiv. Mit einem großen Stand, geschmückt in den traditionellen Farben Rot/Blau präsentierten sie sich den Besuchern. Bereits mehrere Wochen vorher hatten die Vorstandschaft des

Vereins die Obereidischer den Aufbau, die Ausstattung des Zeltes und das Backen der Langos geplant. Dies war jedoch alles nur möglich durch die vielen hilfreichen Hände, die zu dem Gelingen des Festes beitrugen.Besonders müssen jedoch hier die fleißigen Hände der Frauen unter der Leitung von Maria Emrich und Waltraud Schuster erwähnt werden. Ihr Langos – Team zauberte in Handarbeit den Teig für fast 300 Langos nach alt siebenbürgischer Rezeptur. An diesem sehr heißen Tag formten, backten und verkauften sie mit sehr viel Engagement ihre Langos. Der beachtliche Erlös war für die Sanierung des Kirchturms in Obereidisch bestimmt.

 

Bildunterschrift: Das Langos – Team von Maria Emrich und Waltraud Schuster in voller Aktion: v.l.n.r: Meier Elsa, Klein Dana, Emrich Angelika, Schuster Waltraud, Emrich Maria und im Hintergrund Helga Schuster.

 

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Dorffest 2005

 

Dieses Jahr mit einem kleinen Zelt, und noch mehr Langosch. Es hat allen viel Spass bereitet, und natürlich zeigen wir wieder einige Schnappschüsse.

Zum Abschluß tanzte die Siebenbürger Tanzgruppe aus Herzogenaurach

 

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